Archiv der Kategorie: Visuelle Beobachtungsberichte

Visuelle Erfassung und Zeichnung der Marsrotation

2015 brachte mich ein Freund zur visuellen Astronomie und ich schloss mich den „Backnanger Sternguckern“ an. 2016 folgte das erste eigene Teleskop, leider etwas zu spät um damit die Marsopposition 2016 beobachten zu können. 2018 war endlich die erste Gelegenheit für eigene detaillierte Marsbeobachtungen, die jedoch wie allseits bekannt aufgrund der einsetzenden Staubstürme größtenteils „im Sande verlief“.

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Beobachtungsbericht vom Samstag, den 24. Februar 2018

Akribische Vorplanung

Als ich am frühen Abend mit der Baumsäge durch den Garten wütete, ging mein Blick zufällig auch mal gen Himmel. Huch…: strahlend dunkles Blau, kalter Ostwind, hochstehend zunehmender Halbmond und Wochenende. „Besser als a Gosch voll Reißnägel…“ ging mir so durch den Kopf. Ich beschloss kurzerhand, die Säge in den Feierabend zu schicken und den 14er in den Garten zu schieben.

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Beobachtungsbericht vom 26.03.2012

Müde vom Wände spachteln der Wohnzimmer-Baustelle wagte ich einen Blick nach
draußen. Irgendwie sah es heute etwas klarer aus und eine gewisse Nervosität breitete sich
in mir aus. Soll ich?
Mal sehen, was Meteoblue sagt:
BESTES SEEING, KEINE WOLKEN und… jetzt aber nichts wie Raus in den Garten.
Schnell wurde aufgebaut, wieder rein um etwas zu essen, schnell die dicken Sachen
angezogen und noch ein kurzes „Gute Nacht, bis morgen früh“ zu meiner Frau.

Es war 21 Uhr und ich erhaschte noch einen Blick auf Jupiter, der aber durch Geäst und
seine Horizontnähe ein eher klägliches Bild abgab. Immerhin das dunkle Band und die 4
Monde wabbelten im Okular bei 200-fach. Am Mond benötige ich eigentlich immer einen Graufilter. Er (Es?) hat mittlerweile einen festen Stammplatz im Filterschieber gefunden. Obwohl sich grade mal eine 15%- Sichel zeigte, was das Teil sehr nützlich. Nun, Meteoblue hatte wohl geflunkert und die Krater tanzten im 10,5mm Pentax ordentlich Ballet.

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Beobachtungsbericht vom 25.09.2011

Nachdem ich am Samstag noch die Partylaune meiner Gäste favorisierte, hat mich am Sonntagabend der klare Himmel gerufen. Ein Blick auf Meteoblue bestätigte meinen Eindruck und warb mit besten Seeing-Werten. Ich folgte dem Ruf.

So habe ich noch kurz vor dem Abendessen den 14,5er im Garten aufgebaut und meiner Frau beim Essen den all-sonntäglichen 20:15-Krimmi schlecht geredet. Kurz nach der Dämmerung wurde justiert und ein flüchtiger Beobachtungsplan geschmiedet. Ja, die PN… haben es mir im Moment sehr angetan. Vielleicht wegen der Farben, aufblitzenden Zentralsternen und zarten Strukturen, die mich fordern und verweilen lassen.

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