Jeder für sich oder in Gruppen haben wir zum Teil lange Wanderschaften auf der Suche nach einem guten Spechtelplatz hinter uns. Die Lichtglocke von Stuttgart ist im Umkreis von 40 bis 50 km um diese Stadt nicht zu vermeiden, bei unseren bevorzugten Plätzen ist sie immer im Südwesten zu erkennen. Die dichte Besiedelung des mittleren Neckarraumes tut ihr Übriges. Wenn am Abend keine grössere Reise fällig werden soll, besteht die Kunst darin, einen Platz zu finden, an dem wenigstens direkte Lichtquellen durch das Landschaftsprofil oder durch geeignete Hecken und Waldstücke abgeschirmt werden.
Da sich der Schwäbische Wald in unmittelbarer Nähe zu unseren jeweiligen Wohnorten ausbreitet, bietet sich dieses Naherholungsgebiet gezielt für die Suche an. Auf den Höhen finden sich Plätze auf Waldlichtungen und in Senken, die trotz relativ naher Ortschaften deren Licht abschirmen. Diese Standorte sind zwar nicht ideal, aber für ein paar Stunden Spechteln am Abend geht das völlig in Ordnung.
Ab und zu steht das Wochenende vor der Tür oder es bietet sich ein anderer arbeitsfreier Tag, falls wir unserer Leidenschaft bis zum Morgengrauen frönen wollen. Für diese Fälle haben wir weiter draussen im Schwäbischen Wald eine Wiese gepachtet. Schon manche Nacht haben wir hier bis zur völligen Erschöpfung verbracht. Die Lichtverhältnisse sind seinerzeit lediglich nach persönlichem Augenschein abgeschätzt worden. Nachträglich gibt uns jedoch die Lichtverschmutzungskarte recht, offenbar haben wir uns einen der besten Plätze nordöstlich von Stuttgart ausgesucht. Unerwarteterweise sogar besser, als die meisten Plätze im nördlichen Nordschwarzwald.
Unsere besonders aktiven Beobachter sind an diesem Platz recht häufig anzutreffen. Auch Gäste, die bereit sind, etwa 45 Minuten Fahrzeit in Kauf zu nehmen, laden wir uns gerne zu unseren Beobachtungsnächten ein. Das dürfen dann gerne auch etwa drei bis fünf Personen ausserhalb unseres Dunstkreises sein. Bitte vorher per per e-mail Kontakt aufnehmen oder bei unseren Stammtischen Termine erfragen.