Mit den digitalen Methoden der Bildaufzeichnung ist das Fotolabor in den heimischen Computer umgezogen. Allerdings sind gute Computerkenntnisse noch lange nicht gleichbedeutend mit sicherer Bedienung der diversen Bildaquisitions- und -bearbeitungstools. Ein theoretischer Unterbau kann nicht schaden.
Einige Tools und Programme sind sicher nicht primär für die die Astronomie, erstellt worden. Dennoch gibt es Situationen, in denen diese für unsere Zwecke recht wertvoll sind. Vor allem im Bereich der Bildbearbeitung sind diese zu finden.
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Ursprünglich für Linux programmiert, seit einigen Jahren aber auch für Windows erhältlich ist das freie Bildbearbeitungsprogramm Gimp. Die Bedieneroberfläche wirkt durch mehrere Einzelfenster zunächst ungewohnt, wenn man sich aber die andockbaren Tools anderer Programme, vor Allem unter Windows, vergegenwärtigt, ist der Unterschied nicht mehr so groß. Im Leistungsumfang muß sich das Programm vor kommerziellen Produkten nicht verstecken. Unter Windows bitte nicht vergessen, die GTK+ Bibliothek zu installieren. Grundsätzlich ist das Programm (Stand
Nachdem die Hoffnungen auf 16-Bit Tiff-Unterstützung bei Gimp regelmäßig in weitere Ferne rücken, sei hier eine zusätzliche Empfehlung für ein freies Bildbearbeitungsprogramm ausgesprochen, Cinepaint, früher auch Film Gimp genannt. Die Bedieneroberfläche lehnt sich an Gimp an, was nicht verwundert, ist es doch eine Abspaltung von Gimp. Die Versionsnummer von Cinepaint hat noch eine 0 am Anfang, aber das Programm ist dennoch gut nutzbar (Stand
Großer Beliebtheit unter den Webcam-Enthusiasten im deutschsprachigen Raum erfreut sich das Programm Giotto von Georg Dittié. Aus einer Videosequenz kann man ein addiertes oder gemitteltes Summenbild erstellen. Die Aufnahme von Videosequenzen mit der ToUCam wird völlig ohne Installation der Philipstreiber unterstützt. Ausgefeilte Filterfunktionen helfen bei der Nachbearbeitung des erhaltenen Summenbildes. Für die korrekte Installation wird die jeweils aktuelle Version von DirectX benötigt (Stand
Eigentlich zum zusammen setzten von Panoramabildern gedacht kann Autostitch auch Mosaikbilder von Astroobjekten erzeugen. Einfach die Einzelbilder in eine Verzeichnis packen, alle markieren und die Software rechnen lassen. Die Überlagerung erfolgt ziemlich exakt und die Bildübergänge sind für durchschnittliche Erwartungen ausreichend sauber und kaum zu erkennen.
Aus der Not des Amateuastronomen geboren ist das Tool iMerge zur Erstellung von Mosaikbildern, das mit allen relevanten Dateiformaten, die eine ToUCam liefert, zurecht kommt. Die Bedienung gegenüber Autostitch ist etwas umständlicher, die Ergebnisse sind aber besser steuerbar. Wie es häufig der Fall ist, kommt es auf den persönlichen Aufwand an, den man zu betreiben bereit ist, ob tatsächlich eine höhere Bildqualität mit dem Programm erzielt wird.